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Dum-di-del-dum, dum-di-del-dei – Leute kommt zum Fest herbei!

„Aus unsrer braunen Erde wächst unser täglich Brot“

Am Sonntag wurde in der Kirche Erntedank gefeiert, aber im Kindergarten hatten wir schon am Freitag davor unser Erntefest. Die Mensa war sehr gut gefüllt. Auf dem Boden war ein großes, buntes Mandala gelegt und der Spiellandschaftswagen war auch mit vielen Holzfrüchten geschmückt. Jedes Kind hatte ein Obst oder Gemüse in der Hand oder im Körbchen. Wir durften gespannt sein, welche Fülle sich bieten wird. Doch was war da los? Da jammerte doch jemand. Seppl war bei der Ernte ein dicker, roter Apfel auf den Kopf gefallen und Seppl hörte gar nicht auf zu jammern. Und Gretel suchte den Seppl schon, um das Körbchen für die Kirche zu richten. Immer wieder verpassten sich die beiden – aber dann: als Seppl rückwärts ging, haben sich die beiden endlich getroffen. Gretel musste dem Freund erst mal erklären, dass wir noch nicht Weihnachten feiern, sondern Erntedank. Und das wir Gott dankbar sind für alles Wachstum von Obst, Gemüse und Getreide – für Sonne und Regen. Nach dem Erntefestlied durften dann die Kinder ihre Gaben in das farbenfrohe Mandala legen. Gelb wie Banane und Paprika, orange wie Karotte und Mandarine, rot wie Tomaten, braun wie Nüsse, Nudeln und Kartoffeln, blau wie Trauben, grün wie Petersilie, Kohlrabi und Gurke. Die weiße Milch durfte in die Mitte. So entstand ein wirklich reichlich gedeckter Erntekreis. Pfarrer Eisele erzählte - nach einer kurzen Streckgymnastikübung, damit alle wieder gut zuhören konnten – die Geschichte von Jesus, der mit dem Geschenk eines kleinen Jungen, mit 5 Broten und 2 Fischen viele, viele Menschen satt bekam. Mit dem Gebet: „Aus unsrer braunen Erde wächst unser täglich Brot“, dankten wir dem lieben Gott. Auch sprachen die Erzieherinnen noch ein Gebet, welches uns an den achtsamen Umgang mit Gottes guten Gaben erinnerte. Zum Abschluss durfte jeder einen Apfelschnitz oder eine Traube sich in den Mund stecken und die Zeit bis zum Mittagessen überbrücken.

Die vielen Gaben brachten wir dann in die Kirche, damit der Altar reich geschmückt werden konnte und dann an Menschen weitergegeben wurde, die nicht so viel haben.

MB für das Regenbogenteam

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