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Was ist der Grüne Gockel?

Der Grüne Gockel ist ein wirksames Instrument für Kirchengemeinden sowie kirchliche Einrichtungen, um stetig und dauerhaft die eigenen Umweltauswirkungen zu erfassen, zu bewerten und positiv zu verändern.

Mit der Einführung des Systems leistet die Gemeinde einen wertvollen Beitrag zur Senkung der Betriebskosten, zur C02-Reduktion, zum Klimaschutz und zur Bewahrung der Schöpfung.

Das System wurde im Jahr 2001 gezielt für Kirchen- und Pfarrgemeinden sowie kirchliche Einrichtungen entwickelt. Es erfüllt die Vorgaben des europäischen Öko-Audits EMAS – daher ist die Überprüfung der Gemeinde durch einen externen Umweltgutachter Bestandteil der Zertifizierung.

Der Grüne Gockel ist eine bundesweite ökumenische Initiative. Seit 2003 haben sich alle Landeskirchen und Diözesen, die das System anbieten, im ökumenischen Netzwerk „Kirchliches Umweltmanagement“ zusammengeschlossen (KirUm).
Das Netzwerk sichert einen einheitlichen Standard und entwickelt den Grünen Gockel stetig weiter.

Auch unsere Landeskirche unterstützt den Grünen Gockel.
2004 begannen die ersten badischen Kirchen-/Pfarrgemeinden mit der Einführung des Grünen Gockels. Mittlerweile sind bereits 114 Gemeinden und 14 Einrichtungen mit dabei (Stand 01/2014).
 

Unser Weg zum „Grünen Gockel“

  • Der Friedrichstaler Kirchengemeinderat hat im Juni 2013 beschlossen, den Grünen Gockel in unserer Kirchengemeinde einzuführen.
  • In der Folgezeit wurde ein Umweltteam gegründet, das für die Umsetzung des Grünen Gockels zuständig ist.
  • In einer Auftaktveranstaltung am 16. Februar 2014 wurde das Projekt unserer Kirchengemeinde vorgestellt.
  • Eine Bestandsaufnahme aller Gebäude und umweltrelevanter Vorgänge wurde durchgeführt. Diese ist Grundlage für ein Umweltprogramm.
  • In der Kirchengemeinderatssitzung vom 10.02.2015 wurde das Ergebnis der Bestandsaufnahme vom Umweltbeauftragten präsentiert (Management Review). Auf dieser Basis wurde das vom Umweltteam ausgearbeitete Umweltprogramm diskutiert und verabschiedet.
  • Das Umweltprogramm enthält die konkreten Verbesserungsmaßnahmen für den Zeitraum bis Ende 2017. Ein Ablaufplan und Verantwortlichkeiten wurden festgelegt.
  • Ein internes Audit zur Vorbereitung der Validierung fand am 9. März 2015 statt.
  • Eine Umwelterklärung wurde erstellt, in der die wichtigsten Ergebnisse des Geleisteten vom Umweltteam zusammengefasst werden. Die Umwelterklärung wurde zur Vorbereitung der Validierung an den externen Gutachter versand.
  • Herr Hartmann, Wirtschaftsprüfer bei der KPMG hat uns am 8. Juli 2015 besucht, um vor Ort die in der Umwelterklärung gemachten Aussagen ausgiebig zu prüfen. Da es keine Beanstandungen gab, hat er die Umwelterklärung durch seine Unterschrift für geltend erklärt (Validierung).
  • Der Erfolg der Gemeinde/Einrichtung ist durch die Verleihung des kirchlichen Umweltzertifikats Grüner Gockel und des EMAS-Zertifikats für alle sichtbar.
  • Die feierliche Übergabe des Zertifikates fand am 4. Oktober 2015 im Rahmen des Erntedankgottesdienstes statt.
  • Das Umweltteam überprüft fortan jährlich die selbstgesteckten Umweltziele. Das Zertifikat gilt für vier Jahre und kann dann erneuert werden.